Band-Info

Bildbeschreibung

Thomas Lemgau (dr), Jahrgang 1948, gebürtiger Berliner und Benjamin  der Gruppe, entdeckte bereits als Schüler die Liebe zum Schlagzeug, was Mitte der Sechziger mit Gründung seiner ersten Dixieland-Band besiegelt wurde. Driftete später dem Zeitgeschmack entsprechend etwas in die Rock’n-Roll-Richtung ab und überbrückte die Studentenzeit mit moderner Tanzmusik. Während eines Frankreich-Aufenthaltes verschaffte er sich praktische  Einblicke in die französische Jazz-Szene und brachte das dort gesammelte „savoir vivre“ mit zurück in die Münchner Wahlheimat, wo er sich bei der New Dixie Company wieder voll dem Dixieland zuwandte.

Bildbeschreibung

Rosa Volpini (voc), geboren in Madrid, begann ihre Karriere als Sängerin in einer Folk-Gruppe, die prompt den ersten Preis beim Festival von Arosa gewann. Auch sonst war sie stets unterwegs: Zunächst Gesangstudium am Konservatorium, dann Chorsängerin im Nationaltheater “La Zarzuela“ und
schließlich auf Tournee quer durch Spanien mit Funky Jazz und Rock-Bands. Hier entdeckte sie auch ihre Liebe zum Jazz, die sie mit Umsiedlung nach München 1989 in zweierlei Hinsicht pflegte: Latin Jazz und Dixieland. Erstere Richtung verfolgt sie in der Münchner Latin-Szene als Solistin mit eigenen Ensembles und Interpretationen aus Jazz, Swing, Bebop, Bossanova, Chansons sowie spanische Popmusik und lateinamerikanische Rhythmen wie Boleros, Salsa, Rumba, Tango, Cha-cha-cha. Und eben alternativ beim traditionellen Dixieland bei der New Dixie Company.

Bildbeschreibung

Dr. Norman W. Cleesattel (cl, ss, ts) , Jahrgang 1942, wuchs in Buffalo, N.Y., quasi mit Dixieland auf, da sein Vater beruflich damit verbunden war und auch sein Onkel als Klarinettenlehrer wirkte. Da konnte er nicht lange dem schulischen Geigenspiel treu bleiben und wandte sich ebenfalls den "Reeds" zu, die er als Klarinette, Sopran- und Tenor-saxophon meisterlich zu beherrschen lernte. Diese Meisterschaft exportierte er zwar als einer der 68-ziger nach Deutschland, allerdings bedurfte es etwas Überzeugung-arbeit seiner Frau, nach 30-jähriger Pause den Reset-Knopf zu drücken und wieder mit dem jazzigen Musizieren zu beginnen. Mit erneut gewonnenen Erfahrungen in verschiedenen Formationen (außer Klassik) gelangte er schließlich zur New Dixie Company, wo er seiner Leidenschaft als Hobbymusiker voll frönen kann – mit Dixieland der Sonderklasse nach Gehör und aus dem Bauch und nicht nur nach Notenblättern.

Bildbeschreibung

Eberhard Weidner (tb), Jahrgang 48 und damit zu den Jüngeren der Company zählend, 

macht dies jedoch durch mannigfache niedere Dienste wett: Programmgestalter, Ansager, Conférencier, Maitre de Plaisir, Terminhüter und und und. 
Als einziges Bandmitglied beherrscht er neben den  üblichen Lautstärke-bezeichnungen wie „p“ (piano, soll leise klingen) und „f“ (forte, muss laut klingen) auch die Variante „fp“, die er mit „full power“ übersetzt. Gelernt hat er diese Feintechnik auf  fränkischen Prozessionen und Wallfahrten. Allerdings setzt er den reinen Klang der Kirchenmusik mittlerweile immer sparsamer ein und gibt dem rrollenden Franken-R beim Posaunieren den Vorzug. Das generiert wunderschöne „dirty tones“ in mitunter eigenwilligen Harmoniefolgen, die von den Band-Rhythmikern nicht immer nachvollzogen werden können, seinem Spiel aber unumwunden das Prädikat „ereignisreich“ verleihen.

 

Bildbeschreibung

Jürgen Rahner (b, tub), Jahrgang 1942. Spielt Bass, Tuba und Gitarre. Sammelte in den Sechzigern erste Erfahrungen als Bassist in einer Skiffle-Band, um dann zum Dixie zu wechseln. Machte auch Tanzmusik, Bluegrass und Folk osteuropäischer Länder, einer Stilrichtung, der er heute noch in einem Quartett treu ist. Vernachlässigte darüber keinesfalls Swing, Blues und Dixie, was ihn letztlich zur New Dixie Company führte, wo er die Stücke mit Tuba oder Bass zum Swingen bringt.

Bildbeschreibung

Rolf-Christian Reich (p-bjo), geboren 1943, zweiter Berliner in der Company, erlangte seine Bühnenreife als banjospielen-der Galgenvogel („Gallowbird“) in der gleichnamigen Skifflegroup so gegen 1960. Zum Banjo kam er wohl deshalb, weil mit der weit verbreiteten Gitarre weniger Staat zu machen war, außerdem liebte er Lonnie Donnegan, Lichtgestalt der Skiffle-Bewegung in Europa. Als dieser in der seinerzeitigen Chris-Barber-Band durch den Plectrum-Banjoisten Eddie Smith ersetzt  wurde, sattelte er auch gleich um. Fortan hält er diesem eleganten Banjo-Sound die Treue in diversen traditionellen Bands in Berlin und Nürnberg, trotz eines Exkurses als Bassist und einer Schaffenspause nach der Umsiedlung nach München.  Reaktiviert schrubbt er seit 1998 wieder.

Bildbeschreibung

Dr. Tino Roßmann (p, voc), pianistisches Münchner Urgestein des Jahrgangs 1943, legte schon früh ein stabiles musikalisches Fundamente mit der Grundausbildung in Klavier, Geige, Gitarre und Gesang. War schon während der Gymnasialzeit an der Gründung der ersten Münchner Nachkriegs-Jazzbands beteiligt und erlebte das Aufblühen heute legendärer Jazzkeller und Musikpodien. Setzte jazzige Duftmarken auch in der bayerischen Provinz als Mitbegründer von Jazzbands in Landshut und Kehlheim. Spielt heute sowohl ein bluesiges Piano einerseits als auch ein eher modernes zusammen mit seiner Tochter. Vereint beides perfekt bei der New Dixie Company.

Bildbeschreibung

Hans-Christian Döring (tp), verbindet beim Blasen der Trompete das Gemüt des gebürtigen Sachsen mit dem Frohsinn des Rheinländers, wo er aufwuchs. Hier geschah es auch,  dass er wegen „Jazzversuchen auf christlicher Trompete“ des kirchlichen Posaunenchors verwiesen wurde, wo er als Schüler die Handhabung dieses Instruments autodidaktisch erlernt hatte. Erfolgreicher war danach die Mitwirkung in Schüler- und Studenten-Bands. Mit dem Umzug nach München erfolgte auch ein Wechsel des Instruments zu Gitarre und Banjo.
16 Jahre dauerte dann die Abstinenz von der Trompete, bis er, wieder über eine kirchliche Bläsergruppe, zum Blasen und damit auch zum Jazz zurückfand. Seitdem spielte  er mit der eigenen Band und internationalen Musikerfreunden wieder traditionellen Jazz auf der Trompete – eine Erfahrung, die er nunmehr gerne in die NEW DIXIE COMPANY einbringt.

Copyright 2016. Alle Rechte vorbehalten.